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"Schulgedanken"

 

 

Impressum

 

Schule von   A  bis   Z

 

 

Aufstehen

Die Kinder sollten eine Stunde vor Verlassen des Elternhauses aufstehen, damit genügend Zeit zum Waschen, Anziehen, Frühstücken und auch zum Kuscheln bleibt.

 

Angst

Jeder von uns kennt Angst vor anderen Menschen, beim Lernen oder bei der Übernahme neuer Aufgaben. Angst gehört wie Freude zum Leben und jeder muss lernen, mit seinen Ängsten zu leben. Die Schule darf kein Ort sein, der Ängste gezielt schafft. Das Lernen in einer Gruppe wird aber auch nicht immer angstfrei sein. Sollte Ihr Kind häufiger Schulangst haben, so sprechen Sie darüber mit Ihrem Kind und auch mit der Lehrkraft. 

 

Adventsingen

Vor Weihnachten versammeln wir uns unter dem Vordach der Schule oder in der Turnhalle beim Adventskranz. Wir singen, hören Gedichte oder Adventsgeschichten. Wir freuen uns auch über Eltern, die zur Gestaltung beitragen.

 

Arbeitsgemeinschaften

An unserer Schule können auf Grund anderer Schwerpunkte der Landesregierung leider nur wenige Arbeitsgemeinschaften angeboten werden. Unser Ziel ist es, mehr Arbeitsgemeinschaften zur Entfaltung der Schülerfähigkeiten anzubieten.

 

Bach

Wasser zieht Kinder magisch an. Doch wer weiß schon, welch reiches Leben es selbst in dem kleinsten Bach gibt? Der an das Schulgrundstück angrenzende Hutschbach bietet eine Vielzahl von Entdeckungsmöglichkeiten für unsere Kinder.

 

Bastelabende

Wenn Sie es wünschen, bietet unsere Betreuungskraft Bastelabenden an. Eltern können hier die vielfältigen Möglichkeiten unserer Schule nutzen, um gemeinsam tätig zu werden. Sprechen Sie bitte Frau Rühl an.

 

Belohnung

Belohnung darf nicht mit Lohn = Geld gleichgesetzt werden. Materielle Anreize sind oft Ersatz für emotionale Zuwendung. Die Belohnung für gute Leistung (oder Leistungsbereitschaft) sollte in erster Linie ein dickes Lob sein. Es kann auch mal eine Vorlesestunde oder ein Spielnachmittag sein, ein Schwimmbad- oder Zoobesuch, ein gemeinsamer Grill- oder Filmabend. Wenn diese Reize alle erschöpft sind, erst dann sollte man das schnöde Geld in homöopathischer Dosierung einsetzen.

 

Betragen

Lehrer, Eltern und Schulkinder erleichtern sich die Zusammenarbeit durch taktvolles Betragen und durch Umgangsformen, die dem Gesprächspartner Achtung (nicht Ächtung) vermitteln. Eine Selbstverständlichkeit?

 

Betreuung

Frau Tribensky ist Erzieherin und betreut ca. 20 Kinder außerhalb der Unterrichtszeit von 7.30 Uhr bis 13.30 oder 15.00 Uhr. Die Kinder finden in den Betreuungsräumen ein vielfältiges Angebot zum Spielen, Basteln und Lernen. Den besten Eindruck über diese Schuleinrichtung verschafft ein persönlicher Besuch. Für die Betreuung werden je nach Anmeldezeit gestaffelte Kosten erhoben. Bei allen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Tribensky (06457 – 89964).

Anmeldeformulare liegen bei Frau Tribensky bereit oder können auf der Downloadseite heruntergeladen werden.

 

Beurlaubungen

Beurlaubungen erfolgen auf einen schriftlichen Antrag der Eltern. Der Antrag wird formlos gestellt und muss eine Begründung für den Wunsch nach Beurlaubung enthalten.

 

Bücher

Die Schulbücher werden Ihrem Kind vom Land Hessen zur Verfügung gestellt. Eltern sparen dadurch viel Geld. Sie sollten auf Ihr Kind dahingehend einwirken, dass es die Schulbücher pfleglich behandelt. Zur Schonung der Bücher ist es sinnvoll, diese einzubinden und die Umschläge zu beschriften. Bücher, die über eine normale Abnutzung hinausgehend verschmutzt werden, - dies passiert häufig durch auslaufende Getränke, müssen ersetzt werden.

 

Chancen

Kinder kommen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in die Schule. Eltern und Lehrkräfte bemühen sich gemeinsam darum, dass sich das Kind entsprechend seinen Fähigkeiten Zuhause und in der Schule entfalten kann. Eltern helfen ihren Kindern in der Entwicklung, wenn sie mit ihnen spielen, singen, lesen, erzählen und erklären. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass das Zuhören oft viel schwieriger ist als das Reden.

 

Disziplin

Ohne Disziplin kann Unterricht nicht stattfinden. Sie hat nichts mit Strammstehen und Duckmäusertum zu tun. Wir verstehen unter Disziplin Erziehung zum Leben in der Gemeinschaft. Das Übernehmen von Alltagspflichten in der Familie und in der Schule gehört auch dazu.

 

Durst

In der Schule gibt es die Möglichkeit, bei der Klassenlehrerin, dem Klassenlehrer für jeweils ca. 20 Tage Milchgetränke zu bestellen. Sollten Sie davon keinen Gebrauch machen, geben Sie bitte Ihrem Kind ein Getränk mit.

 

Druckschrift

In der ersten Klasse beginnen alle Kinder einheitlich mit der Druckschrift. Zur Methode des Lesenlernens und zum Schreiblehrgang werden Sie auf Elternabenden informiert.

 

Eigentum

Viele Kinder haben ähnliche Mäppchen, Jacken und Mäntel, Turnbeutel oder Turnschuhe. Es erleichtert den Kindern, Lehrern und letztendlich auch Ihnen, Ihr Eigentum wieder zu finden, wenn es beschriftet ist. Kennzeichnen Sie also mit dem Kugelschreiber oder einem Stoffstift die Schulmaterialien oder Kleidungsstücke Ihres Kindes.

 

Einschulung

Schon vor der Einschulung finden in der Schule Elterninformationsabende statt, in denen über die wesentlichen Aspekte der Schulfähigkeit, des Lernens und der Schulorganisation berichtet wird.
Die Einschulung ist für Eltern, Kinder und Lehrkräfte ein bedeutsamer Tag. Sie wird mit einer Feier aus dem Schulalltag hervorgehoben. Während sich die Kinder wieder einen Schritt vom Elternhaus lösen, gehen sie neue - wichtige - Beziehungen zu Mitschülerinnen und Mitschülern ein. Die Lehrkraft wird zu einer prägenden Bezugsperson. Im ersten Schuljahr heißt es dann oft: "Aber die Lehrerin hat gesagt, ..." Tragen Sie es mit Fassung, denn Widerspruch ist dann meistens zwecklos. Im ersten Schuljahr hat die Lehrkraft (noch) immer Recht.
 

Einzelkinder

Nicht nur Einzelkinder haben heute mitunter Schwierigkeiten, sich in eine Gemeinschaft einzufügen. Sie sind nicht unsozialer als Kinder, die Geschwister haben; sie sind aber stärker auf die Pflege von Freundschaften angewiesen. Unsere Kinder sind tendenziell alle verwöhnter Mittelpunkt der Familie. Schon im Kindergarten sollten die Kinder deshalb lernen, zu teilen und "zurückzustecken".

 

Elternrecht

Den Elternpflichten stehen die Elternrechte gegenüber. Sie erhalten zu diesem Themenbereich informierende Texte. Lesen Sie die Hefte bitte aufmerksam durch und seien Sie auch zur Mitarbeit im Elternbeirat bereit. Eltern sind nach vorheriger Absprache zu Unterrichtsbesuchen herzlich eingeladen und bei bestimmten Veranstaltungen auch eingebunden. Dies sind: Feiern vor- und nachbereiten, Backen, Kochen, Unterrichtsgänge und Fahrten, Schwimmunterricht u.v.m..

 

Elternsprechtage

Wir kennen Ihr Kind nur aus der Schule; Sie erleben es zu Hause vielleicht ganz anders. Ein Informationsaustausch zwischen Lehrkräften und Eltern ist schon aus diesem Grunde sinnvoll. Auch über die Leistungen und das Verhalten sollte gesprochen werden, gilt es doch alles zu tun, was Ihrem Kind in seiner Entwicklung förderlich sein könnte. Natürlich ist jede Lehrkraft auch außerhalb der Sprechtage immer zu einem Gespräch bereit. Nutzen Sie diese Möglichkeiten und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin!

 

Englisch

Als Fremdsprache wird Englisch seit vielen Jahren in den Klassenstufen drei und vier unterrichtet. Das Fach wird benotet und gehört zum Pflichtunterricht.

 

Erziehung

Erziehung ist vor allem Selbsterziehung. Eltern und Lehrkräfte haben Vorbildfunktion, die stärker wirkt als jede Belehrung. Andererseits gibt es gegenüber den Kindern eine gemeinsame Erziehungsverantwortung der Eltern und Lehrkräfte. Eltern und Lehrkräfte sollten sich deshalb als eine Erziehungs- und Wertegemeinschaft empfinden.

 

Erziehungsberatung

Bei Kindern können in der Entwicklung Probleme auftreten, bei denen Eltern und Lehrkräfte Hilfe zum Verständnis und zum zielorientierten Problemabbau brauchen. Dem Staatlichen Schulamt in Marburg ist ein Psychologischer Dienst angeschlossen, der von Eltern und Lehrkräften kostenlos zur Beratung genutzt werden kann. Diese Gesprächstermine können auch in unserer Schule stattfinden. Eltern die eine besondere Begabung bei Ihrem Kind vermuten, erhalten Informationen über entsprechende Beratungseinrichtungen.

 

Entschuldigungen[1]

Entschuldigungen sollen grundsätzlich schriftlich und zeitnah erfolgen.

Muster

Sehr geehrte(r) ......

Meine Tochter/mein Sohn ............ konnte in der Zeit vom bis nicht am Unterricht teilnehmen, da sie/er ... (kurze Begründung).

Ich bitte Sie, das Fehlen zu entschuldigen.

Mit freundlichem Gruß

 

Feiern

In der Schule Münchhausen wird oft gefeiert. Das Sommer- und Sportfest, Advent, Weihnachten, Fasching und Ostern. Einschulung und Schulentlassung sind aus dem Schulalltag hervorgehoben. Eine Frühjahrs- und Herbstfeiern ergänzt den Kreislauf der Jahresveranstaltungen. Den Schülerinnen und Schülern bietet sich die Gelegenheit, Gelerntes öffentlich darzustellen oder vorzutragen. Der Applaus des Publikums belohnt dann für die vielen Stunden des Lernens.

 

Förderunterricht

Einige Kinder erhalten in der Schule Förderstunden, damit sie kleine Wissenslücken ausgleichen können oder bei gravierenderen Leistungsdefiziten in unserer Schule und damit ihrem Freundeskreis bleiben können.

 

Freunde

Lassen Sie Ihr Kind die Freunde selbst auswählen und beurteilen Sie diese nicht nach dem Sozialstatus der Eltern. Kinder müssen auf der Beziehungsebene vielfältige Erfahrungen sammeln können. Hierzu brauchen sie auch „elternfreie“ Zeit.

 

Fundsachen

Alle Kleidungsstücke, die von den Kindern zu den Ferien nicht mit nach Hause genommen werden, kommen in einen Wäschekorb. Eltern dürften hier manch ein gutes Kleidungsstück oder ein Paar Turnschuhe finden. Die Fundsachen werden zwei Jahre aufbewahrt und dann einer gemeinnützigen Organisation zugeführt.

 

Frühstück

Gut ist ein häusliches Frühstück vor Beginn des Unterrichts, es fördert das Lernen. Manche Kinder verweigern es aber zum Leidwesen der Eltern konsequent; trinken sollte Ihr Kind aber auf jeden Fall etwas. Vor oder nach der ersten großen Pause frühstücken die Kinder gemeinsam in der Klasse. Beachten Sie bitte, dass ein gesundes Frühstück die geistige Leistungsfähigkeit erhöht.

 

Grundwortschatz[2]

Die Rechtschreibung bereitet vielen Kindern Probleme. Zur Förderung der Rechtschreibsicherheit wird allen Kindern ein Grundwortschatz mit den wichtigsten Wörtern vermittelt. Wichtig ist beim Lernen die regelmäßige Wiederholung von Wörtern, bei denen das Kind Unsicherheiten hat.

 

Gruppenarbeit

Unterricht findet nicht nur frontal, sondern auch in Gruppenarbeit statt. Hier lernen die Kinder, füreinander und miteinander zu arbeiten. Gleichzeitig erleben sie dabei, dass auch andere Kinder nicht immer alles sofort verstehen.

 

Hausarbeit

Hausaufgaben sind oft ein leidiges Thema. Wir bemühen uns, die Hausaufgaben so zu stellen, dass die Schulkinder sie ohne Hilfe der Eltern bewältigen können. Braucht Ihr Kind häufig Hilfe oder sitzt es zu lange an den Hausaufgaben, so sprechen Sie darüber bitte mit der Lehrkraft. Lassen Sie die Hausaufgaben nicht zu einem großen Problem zwischen Ihnen und dem Kind werden, die Eltern-Kind-Beziehung sollte nicht durch die Hausaufgaben belastet werden.

Orientierungswerte zur Bewältigung der täglichen Hausaufgaben:

Jahrgangsstufen 1 und 2:       30 Minuten

Jahrgangsstufen 3 und 4:       45 Minuten

 

Hühner

Wir halten in unserer Schule Hühner. Vielen Kindern sind sie einfach ein freundlicher Anblick: sie erleben artgerechte Tierhaltung und können das Verhalten der gar nicht so dummen Hühner beobachten. Bei etwas Glück kann das Schlüpfen und die Aufzucht der Küken miterlebt werden.

 

                                                                       

 

Integrierte Gesamtschule

Unsere Schule steht in einem Verbund mit der Gesamtschule Wetter als weiterführende Schule. Die regelmäßigen Treffen mit den Schulleitungen der Verbundschulen dienen der gegenseitige Information über die Lerninhalte und Lernziele und ermöglichen den Kindern erfahrungsgemäß einen reibungslosen Übergang in die Wollenbergschule. Natürlich können die Kinder nach der Grundschule auch andere weiterführende Schulen im Raum Marburg oder im Landkreis Frankenberg besuchen.

 

Jammern

Bauchschmerzen, Unwohlsein, Kopfschmerzen kurz vor Schulanfang haben oft tiefer liegende Gründe. Reden Sie mit Ihrem Kind und der Lehrerin / dem Lehrer. Es kann sich Schulangst in ihren verschiedenen Ursachen hinter diesen Symptomen verstecken. Andererseits ist es auch möglich, dass Ihr Kind einfach Zuwendung erzwingen will oder austesten möchte, wie weit es seine Eltern steuern kann.

 

Kindergarten

Fast alle Kinder in unserer Region besuchen vor der Einschulung einen Kindergarten. Von den Kindergärten Niederasphe, Oberasphe und Münchhausen kommen die Kinder in unsere Schule. Vertreter der Schule und der Kindergärten treffen sich regelmäßig und fördern gemeinsam einen leichten Übergang der Kinder vom Kindergarten in die Schule.

 

Klassenlehrer/in

Klassenlehrer sind in den ersten vier Jahren die wichtigsten schulischen Bezugspersonen für ihr Kind in der Schule. Pflegen Sie unbedingt intensiven Kontakt mit dieser Lehrkraft. An unserer Schule bleibt die Klassenleitung in der Regel für die vier Schuljahre gleich.

 

Läuse

In unregelmäßigen Abständen treten in der Schule Läuse auf. Bitte schicken Sie Ihr Kind auf keinen Fall mit Läusen in die Schule. Teilen Sie uns den Vorfall bitte sofort mit, damit wir eine Ausbreitung durch entsprechende Kontrollen und Elterninformationen verhindern können. Holen Sie bitte alle Kleidungsstücke und die Sportsachen von der Garderobe unserer Schule mit nach Hause.

 

Linkshänder

Etwa 12 Prozent aller Kinder sind Linkshänder. Versuchen Sie nicht, Ihr Kind "umzutrimmen", aber weisen Sie zu Schulanfang die Lehrerin darauf hin. Für Linkshänder kann man spezielle Scheren und Füller kaufen, damit können einige Nachteile in unserer "rechtsorientierten" Gesellschaft ausgeglichen werden.

 

Öffnung von Schule

Schulen arbeiten mit außerschulischen Einrichtungen zusammen. Dies sind traditionell das Gesundheits-, Sozial- und Schulamt. Für die Kinder ist es aber auch interessant, mit außerschulischen "Fachleuten" in Kontakt zu kommen, dies sind der Förster, der Vogelschutzbund, Vereine und natürlich auch Handwerksbetriebe, Bauernhöfe und andere Einrichtungen, die Kindern außerschulisches Lernen ermöglichen. Vielleicht haben Sie hierzu eine Anregung? Sprechen Sie die Lehrkräfte an!

 

Ordnung

Ordnung ist das halbe Leben. Ordnung für seine Schulsachen zu halten lernt das Kind bereits in der Familie. Beteiligen Sie es am Aufräumen seines Zimmers usw. So lernt es spielerisch und frühzeitig, Verantwortung für seine Sachen zu übernehmen. Dies ist umso schwieriger, je mehr das Kind besitzt.

Sie begleiten ihr Kind nicht auf dem Weg zur Selbständigkeit, wenn Sie ständig hinter ihm aufräumen. Zeigen Sie eher ein Ordnungssystem für das Zimmer, das es auch einhalten kann. Erklären Sie, dass man den Ranzen packt, in dem man den Stundenplan mit dem Ranzeninhalt vergleicht.

 

Pausen

Pausen sind ein wichtiger Ausgleich für das viele Stillsitzen. Unsere Schule verfügt über einen schönen Pausenhof mit großen Spielflächen und vielen Spielgeräten. Ein Spielewagen und Holzfahrzeuge stehen den Kindern zur Verfügung, im Winters sogar Rutscher. In der Ruhezone können die Kinder Stacking spielen oder malen.

 

                                                                   

 

Qualitätskontrolle

Wird die Qualität einer Schule überprüft? Ja, die Schule wird ca. alle vier Jahre von einer Kommission besucht, alle Lehrer werden im Unterrichten beobachtet und die Schulunterlagen werden kontrolliert. Zusätzlich werden im 2. und 3. Schuljahr hessenweit vergleichende Arbeiten geschrieben. Um  ein Ranking der Schulen nicht zu fördern, werden die Ergebnisse aber nicht in der Presse veröffentlicht. Allgemein kann gesagt werden, dass unsere Kinder bisher bessere Leistungen erzielen als der Durchschnitt der hessischen Schülerinnen und Schüler.

 

Quasseln

Kein Kind kann 45 Minuten lang in der Schule stillsitzen und leise sein. Also: Sollte Ihr Kind im Unterricht gelegentlich quasseln, sich dem Nachbarschaftsgespräch widmen, ist das überhaupt nicht dramatisch. Problematisch wird es dann, wenn die Unaufmerksamkeitsphasen länger sind als bei anderen Kindern, Mitschüler am Lernen gehindert werden oder der Gesamtunterricht nachhaltig gestört wird. Dann erleben wir kein gelegentliches Stören, sondern Undiszipliniertheit mit der Gefahr von sinkenden Leistungen. Psychologen diagnostizieren dann ein Aufmerksamkeitsdefizit oder noch komplizierter: ein Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom (ADHS).

 

Religionsunterricht

Ob Ihr Kind am Religionsunterricht teilnehmen soll, entscheiden Sie als Erziehungsberechtigte. Wir bieten an unserer Schule evangelischen Religionsunterricht an, achten aber darauf, dass anderen Weltanschauungen mit Respekt begegnet wird.

 

Schulbusverkehr

Unser Schulbusverkehr ist seit 2008 in einen Linienverkehr eingebunden, der vergleichbar ist mit dem Busverkehr in Marburg. Die Schule hat auf diese Linien keinen Einfluss. Die Linienbusse der Oberhessischen Verkehrsgesellschaft fahren zumeist pünktlich.

Sollte doch einmal ein Bus nicht pünktlich sein oder Ihr Kind etwas im Bus vergessen haben, so rufen Sie bitte bei der Oberhessischen Verkehrsgesellschaft an (06423 – 929 650).

Insbesondere während schwieriger Wetterlagen stellen sich die Fragen:

v  Wann kommt der Bus?

v  Kommt der Bus heute überhaupt?

Oft verbinden sich mit diesen Fragen berechtigte Sorgen um das Wohlergehen der Kinder. Grundsätzlich gilt für alle Eltern, dass Sie als Erziehungsberechtigte bei ungünstigen Wetterlagen in eigener Verantwortung entscheiden, Sie Ihr Kind zur Schule schicken. Wenn Sie davon ausgehen müssen, dass Ihr Kind auf dem Schulweg, bei der Bushaltestelle oder während der Fahrt gefährdet sein könnte, müssen Sie Ihr Kind nicht zur Schule schicken, ein Fernbleiben gilt dann als entschuldigt.

Oftmals gelingt es auch Eltern, sich untereinander abzusprechen, an wen sich die Kinder wenden können, wenn es Probleme gibt. In unseren Ortschaften hat diese Nachbarschaftshilfe eine gute Tradition und sollte weiterhin gepflegt werden.

 

Schulweg

Unsere Schule hat einen Schulwegeplan erstellt, der ausführliche Hinweise zum gesamten Einzugsbereich der Schule gibt. Es empfiehlt sich, dass Sie den Schulweg mit Ihrem Kind bereits vor dem ersten Schultag gemeinsam abgehen, damit Ihrem Kind dieser Weg rechtzeitig vertraut ist. Wählen Sie den sichersten Weg - der nicht unbedingt der kürzeste ist. Beachten Sie auch das Trainingsmaterial zur Verkehrserziehung, das Sie von der Schule erhalten. Ihr Kind sollte rechtzeitig das Elternhaus verlassen, damit es ohne Hast zur Schule/zum Bus gehen kann.

Gesunde Kinder aus Münchhausen können zu Fuß in die Schule und nach Hause gehen. Trauen Sie dies Ihrem Kind nach einer Einübungsphase ruhig zu. So lernt es altersangemessene Selbstständigkeit und Sie wissen ja: Bewegung an der frischen Luft ist gesund.

 

Schwimmen

Im zweiten und vierten Schuljahr haben die Jungen und Mädchen jeweils ein halbes Jahr lang Schwimmunterricht im Hallenbad Wetter. Es empfiehlt sich allerdings, die Kinder vorher an einem Schwimmkurs in Wetter oder Battenberg teilnehmen zu lassen. Schwimmen ist eine sehr gesunde Sportart.

 

Sprechzeiten der Lehrkräfte

Wir haben an unserer Schule keine festgelegten Sprechzeiten. Möchten Sie mit einer Lehrkraft sprechen, so erhalten Sie innerhalb einer Woche einen Termin.

 

Überforderung

Nachlassende Konzentration, dauernde Müdigkeit, Erschöpfung, aber auch Schulschwänzen können Anzeichen für Überforderungen sein. Achten Sie also darauf, dass sich Arbeit und Freizeit mit möglichst viel Bewegung sinnvoll ergänzen. Ausreichender Schlaf und eine ausgewogene Ernährung sind dabei genauso wichtig wie ein geordneter, nicht überfrachteter Tagesplan.
 

Unterrichtszeiten

 

1. Stunde 07.45 Uhr bis 08.30 Uhr

2. Stunde 08.30 Uhr bis 09.15 Uhr

3. Stunde 09.40 Uhr bis 10.25 Uhr

4. Stunde 10.25 Uhr bis 11.10 Uhr

5. Stunde 11.30 Uhr bis 12.15 Uhr

6. Stunde 12.20 Uhr bis 13.05 Uhr

 

Es ist in Grundschulen unüblich, sich genau an die Fächervorgaben zu halten. Dem fächerübergreifenden Unterricht wird nach Möglichkeit ein großes Gewicht gegeben, so wird zum Beispiel morgens auch dann gesungen, wenn Musik nicht auf dem Stundenplan steht. Auch ist die "Freie Arbeit" Teilbereich des Unterrichts. In diesen Lernphasen arbeiten die Kinder an verschiedenen Themen, die oftmals ihren Neigungen entsprechen. Der Stundenplan ist also für uns ein Orientierungsrahmen, der die Gewichtung der einzelnen Fächer festhält.

 

Unterrichtskürzungen

Die Pflichtstundenzahl nach der Stundentafel wird an unserer Schule unterrichtet, die Kinder haben eine 100-prozentige Unterrichtsversorgung, Unterrichtskürzungen finden nicht statt, Unterricht fällt nicht aus. Das ist der Normalfall, von dem es hoffentlich nie Abweichungen geben wird. Stundenplanänderungen gibt es aber nach vorheriger Elterninformation bei Fahrten, Fasching, Sportfesten oder anderen besonderen Tagen.

Vereinfachte Ausgangsschrift

Nach der Druckschrift lernen alle Kinder unserer Schule die Vereinfachte Ausgangsschrift. Auf einem Elternabend wird dieses Thema gründlich eingeführt.

 

Versetzung

Die Klassen 1 und 2 bilden eine Einheit. Nur wenn ein Kind völlig überfordert ist, wird man empfehlen, dass es die erste Klasse wiederholt. Damit will man das Kind nicht bestrafen, sondern verhindern, dass es durch ständige Misserfolge entmutigt wird und sein Selbstvertrauen verliert. Nach dem 2., 3. und 4. Schuljahr gibt es Versetzungszeugnisse. Ein freiwilliges Wiederholen des ersten Schuljahres ist oft sinnvoller als ein erzwungenes Sitzenbleiben in einer höheren Klassenstufe.

 

Versicherungen

Für alle Schülerinnen und Schüler hat der Schulträger eine Unfall- und Sachschadensversicherung abgeschlossen. - Die Unfallversicherung erstreckt sich auf alle Unfälle, die Schülerinnen während des lehrplanmäßigen Unterrichts oder sonstigen Schulveranstaltungen erleiden. - Auch auf dem direkten Weg zur Schule bzw. von der Schule nach Hause ist das Schulkind versichert. Schülerunfälle müssen umgehend der Klassen- oder der Schulleitung gemeldet werden.

Die Sachschadensversicherung deckt Schäden am persönlichen Eigentum des Schulkindes ab. Verständigen Sie im Falle eines Schadens oder Verlustes möglichst umgehend die Klassen- oder Schulleitung. Die Versicherung des Kreises tritt jedoch nur dann für den Schaden ein, wenn kein Dritter (z.B.: Mitschüler) für den Schaden einzustehen hat.

 

Wald

Der Burgwald und seine Gewässer sind natürliche Orte des Lernens, die von uns häufiger aufgesucht werden. Welche andere Schule hat so naheliegende Natur?

 

Weinen

Tränen beim Abschied von Eltern am Schuleingang lassen sich vermeiden, wenn man seinem Kind frühzeitig beigebracht hat, auch einmal mehrere Stunden allein bei Freunden, Verwandten oder im Kindergarten zu sein. Diese Erziehung zu einer altersangemessenen Selbstständigkeit verhilft auch zu Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.

 

X-mal

Wenn Sie Ihrem Kind alles x-mal erklären oder sehr oft zur gleichen Handlung auffordern müssen, sollten Sie überlegen:

1. ob Ihre Anweisungen eindeutig und Erläuterungen dem Kind verständlich sind und

2. ob die Arbeitsanweisungen oder Aufforderungen mit Konsequenzen gegeben werden. Ihr Kind sollte lernen, dass es in bestimmten Situationen gehorchen muss und nicht über alles diskutiert werden kann.

 

Wir bemühen uns in der Schule auch, mit den Kindern die Umgangsformen und Pflichten im gegenseitigen Verständnis abzusprechen. Dann müssen die Regeln aber auch eingehalten werden, damit der Unterricht erfolgreich sein kann.

 

Yo-Yo

Auch wenn mit Ihrem Kind nicht immer alles so läuft, wie Sie es sich vorgestellt haben, denken Sie daran: Wie beim Yo-Yo-Spiel geht es auch im Leben ständig auf und ab.

 

Zahnarzt

Regelmäßig werden die Zähne der Schulkinder von einem Zahnärzteteam untersucht; bei den meisten Kindern wird auf Wunsch der Eltern eine Fluorlack-Touchierung vorgenommen. Dies hat nachweislich zur Verbesserung der Zahngesundheit unserer Kinder geführt. Es wird später weniger gebohrt.

 

Zeugnisse

Im ersten Schuljahr gibt es zum Abschluss ein Berichtszeugnis (verbale Beurteilungen), zum Ende des zweiten Schuljahres gibt es die ersten Noten. Im dritten und vierten Schuljahr gibt es Notenzeugnisse zum Halbjahres- und Schuljahresende. Alle Zeugnisse enthalten Hinweise zum Sozial- und Lernverhalten und beschreiben die Lernentwicklung des Kindes. Im Gegensatz zu Arbeitgeberzeugnissen dürfen Schulzeugnisse auch kritische Aspekte zur Förderung der Kinder enthalten.

 

Zum Schluss:

In diesem Text konnten nicht alle Bereiche des Schullebens dargestellt werden. Sie dürfen aber nach allem, was Schule betrifft, fragen!

 

Vajen, ehem. Schulleiter


[1] Darf man bei Entschuldigungen lügen? Nur, wenn Sie dies Ihrem Kind beibringen wollen. Andernfalls reden Sie bei Problemen mit der Lehrkraft Ihres Kindes.

[2] Mit den 100 häufigsten Wörtern erreicht man eine Textdeckung von über 50%. Geeignete Grundwortschätze können Sie aus dem Internet herunterladen.

 

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