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AMEISENSTRASSE

 Ameisenstraße

Die Mitarbeit der Grundschule Münchhausen an der längsten Kunstinstallation der Welt im Jahre 2013:

der „Ameisenstraße“

Ameisenstraße

 

Die längste Kunstinstallation reicht über 1200 Kilometer von SINS

in der Schweiz

bis AUGUSTENBORG

in Dänemark

über folgende Orte in Deutschland (Beispiele)

Freiburg Heidelberg Frankfurt Münchhausen Kassel Hannover Hamburg Flensburg in

Deutschland

Hier der Link zur Homepage: www.ameisenstrasse.ch

Ameisenstraße

 

Warum haben wir uns für die Teilnahme am Projekt entschieden und wie ist es in unseren Schulkontext eingebettet?

Ameisenstraße 

Gegen Ende jedes 4. Schuljahres besucht der Kunstschmied Gerald Lanz unsere Schule und erklärt den Kindern das originäre Handwerk des Schmiedens. Jedes Kind darf einen Eisenstab in der Esse zum Glühen bringen und dann in eine neue Form biegen. Auf diesen Stab wird dann eine Bastelarbeit der Kinder aufgesteckt. Mal sind es Blumen aus Speckstein, mal Schmetterlinge aus Holz oder Töpferarbeiten. In diesem Jahr fand auf Anregung des Künstlers Jörg Rohner (CH) eine Beteiligung an der Ameisenstraße statt. Auf die mit dem Kunstschmied Lanz angefertigten Metallstäbe wurden Ameisen befestigt. Die Ameisen wandern zu den in den Jahren davor entstandenen Skulpturen und legen dort ihre gemeinsame Idee einer guten Schule/Wünsche der Kinder/ Wünsche für das Leben etc. ab.

Auf diese Weise setzten sich die Kinder ganz konkret mit Kunst, kreativen Ideen und deren Umsetzung auseinander, was die Fächer Kunst/Werken, Deutsch und Sachunterunterricht vernetzte. Mit diesem künstlerischen Abschiedsgruß an ihre Grundschule bleibt für die Kinder eine Verbindung erhalten, die über die einzelnen Abschnitte des Lebens hinausweist.

Im Zentrum dieser Kinderkunstwerke steht eine abstrakte Bronzeskulptur von Gerald Lanz mit dem Titel „Gemeinsam“. Drei Figuren (zwei stärkere Personen, ein Kind) halten einen schweren Stein. Diese Last kann nur gemeinsam getragen werden, sie soll unter den Figuren ausbalanciert sein. Es könnte vermutet werden, dass, wenn diese Balance nicht gewahrt würde, das Kind unter dem fallenden Stein am härtesten zu leiden hätte

Die Betonung der Darstellung soll jedoch darauf liegen, gemeinsam die Aufgaben des Lebens zu meistern, denn es heißt: „Einer trage des andern Last“ (Galather 6,2), und das Kunstwerk soll ausdrücken, dass dies auch zu schaffen ist. Deshalb wirken die Figuren leicht und aufrecht. Während das Kind sich auf die eigene Welterschließung konzentriert, drückt die Blickrichtung der erwachsenen Personen geistige Zugewandtheit aus.

Die Skulptur soll eine gemeinsame Verantwortung ausdrücken, die wir in der Familie und darüber hinaus in der Schule und in unserer Gesellschaft zu tragen haben, miteinander und füreinander.

Die Idee der Ameisenstraße verbindet sich ganz natürlich mit diesen Gedanken, denn auch diese kleinen, filigranen Tiere sind gemeinsam in der Lage schwerste Lasten zu bewegen und so zusammen zu einem Ziel zu kommen.

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